Veritas RS III - Sportler mit historischen Genen

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Die römische Göttin der Wahrheit Veritas stand Pate bei der Namenswahl des Renn- und Sportwagenhersteller aus Baden-Württemberg. Die Schmiede Veritas entstand direkt nach dem Zweiten Weltkrieg und trat als erste deutsche Automobilmarke in einem Formel 1-Rennen an.
Die von den ehemaligen BMW-Mitarbeitern Schorsch Meier, Lorenz Dietrich sowie Rennleiter Ernst Loof gegründete kleine Automanufaktur baute 1950 allerdings auch ein 2+2-Sitzer-Cabriolet, von dem das Werk allerdings nur wenige Exemplare gebaut, bevor die Firma 1950 und die Nachfolger-Firma 1953 ihre Tore wieder schließen mussten.

Nun will ein internationales Team von Motor-Enthusiasten die Legende Veritas wieder mit neuem Leben füllen. Der Prototyp des neuen, “Veritas RS III” getauften, Sportlers ist bereits produziert und soll als Vorlage für die Kleinstauflage eines exklusiven Sportwagens dienen.
Nur 30 Stück pro Jahr will die neue Veritas-Schmiede bauen.
Als Antrieb des 4,99 Meter langen, 1,97 Meter breiten und 0,97 Meter hohen Sportwagens soll wahlweise ein V10-Aggregat mit 441 kW/600 PS oder ein 353 kW/480 PS starker V8-Motor zu haben sein. Das Kleid des Veritas RS III besteht aus Karbon und Kevlar und verzichtet auf hinderliche Dinge wie Windschutzscheibe oder ein Dach.

Für 220.000 Euro kann man sich als Käufer dann mit 347 km/h (bzw. 329 km/h mit der kleinen Motorisierung) die Fliegen aus der Umgebung zwischen die Zähne holen. Den Sprint vom Stand auf Tempo 100 schafft der Sportler in 3,2 (bzw. 3,6) Sekunden.

Bilder des Veritas RS III gibt es in unserer Galerie.

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