BMW i Konzeptfahrzeuge

BMW i3 Concept 2013 Wallpaper

“Das Wagnis BMW i” übertitelt die ZEIT einen lesenswerten Artikel über die nun vorgestellten BMW i Concept Cars – den BMW i3 und den BMW i8. Darin schreibt Christoph M. Schwarzer richtigerweise: “Kein etablierter Autohersteller geht den Weg zum Elektroauto so konsequent wie BMW mit dem i3. [...] Der Wagen könnte so bedeutend und prägend für eine Ära sein wie ein Citroen DS – oder so grandios scheitern wie ein NSU Ro 80.
Der jetzt erstmals gezeigte BMW i3 als Kompaktwagen mit Elektroantrieb (und, ein Seelenheil für BMW Fans: mit Heckantrieb!) ist tatsächlich revolutionär. Denn während Renault, Nissan, Toyota und Co. ihre Elektromaschinen und Akkus einfach in konventionelle Autohüllen stecken, wagt der i3 einen Schritt nach vorn. Sein Äußeres ist als Stromer geboren – er wurde von Anfang an mit dem Gedanken im Kopf erdacht, dass dieses Auto keinen (bis jetzt als) konventionellen Antrieb (bezeichneten Motor) haben wird. Das Kleid des i3 besteht darüber hinaus aus Carbonverbundfasern, allein das ist für ein künftiges Serienauto bereits revolutionär.

Auch der i8, der auf dem Vision EfficientDynamics basierende Supersportler, ist in der Form revolutionär. Gelingt es dem Sportwagen mit Plugin-Hybrid-Aggregat und aufgeladenem 3-Zylinder-Diesel in der präsentierten Formsprache in Serie zu gehen (ab 2014) dürfte es das erste Auto sein, dass der künftigen Mobilität für ein Jahr 2025 ein Gesicht geben könnte. Das Auto sieht filigran aus, gerade so, als sei er einem Science Fiction-Film entsprungen.

Die unter dem BMW i-Label in Serie gehenden Autos (der i3 ab 2013) könnten Design, Technologie und den Konzern BMW revolutionieren. Oder ruinieren. Man mag hoffen – sowohl für BMW, als auch das Straßenbild und Mutter Natur -, dass es Letzteres ist: Revolution on, BMW!

Der BMW von morgen



“Die Hölle friert zu”, kommentiert ein Nutzer von twitter, das, was gerade passiert sein muss: BMW stellt einen 3-Zylinder Turbo-Diesel-Plugin-Hybrid vor.
Das BMW Vision EfficientDynamics zeigt, wohin BMW will – mit dem Design ebenso wie mit der Technologie. Zwar zeigt man beim neuen Concept ziemlich viel Mut in der Formsprache, die Front ähnlich allerdings dem M1 Hommage-Concept. Technisch verbaut BMW, was nicht nur BMW-Fans gern endlich auch im Serienauto hätten: Einen 1,5-Liter großen Turbo-Diesel plus zwei kleine Elektromotoren. Die bringen – alle zusammen geschaltet – insgesamt 360 PS, beschleunigen den 2+2 Sportler in unter 5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und macht erst bei 250 km/h Schluss. Dabei verbraucht der BMW Vision EfficientDynamics gerade einmal 3,7 Liter – trotz Gasfuß. Daneben lassen sich die Elektro-Aggregate auch allein ohne Diesel fahren und reichen für ungefähr 50 Kilometer. Für den Weg zum Bäcker und meist auch auf Arbeit reicht das vollkommen, zumal die Akkus in 2 1/2 Stunden wieder aufgeladen sein sollen. Fährt man allein mit dem Diesel-Motor laden sich die Akkus darüber hinaus über die Energierückgewinnung der Bremsen wieder auf.
Mit dem BMW Vision EfficientDynamics zeigt BMW, was möglich ist. Zeit, es auch auf die Straße zu bringen .. mit dem X6 ActiveHybrid hat es von der IAA-Premiere bis zur Straßenversion übrigens in nur zwei Jahren geklappt. Das macht Hoffnung. Und schürt die Neugier, in welchem Sportler wir dieses Antriebskonzept wohl sehen werden. Die Gespräche unter Autofahrern dürften damit allerdings revolutioniert werden, denn Hubraum-Größe und Zylinder-Anzahl sind nicht mehr länger Indikator für Kraft, Dynamik und Geschwindigkeit.

Mehr Infos im IAABlog, Bilder gibt es hier.