Extern: Mercedes Ener-G-Force

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Bild: Mercedes Benz

Im jährlichen Design-Wettbewwerb zur L.A. Motor Show war diesmal ein “Highway Patrol Vehicle 2025″. Sonst entstehen bei dem Wettbewerb nur Skizzen, doch weil das auf der Mercedes-Benz G-Klasse basierende “Ener-G-Force” so gefiel, entschied man sich bei Daimler kurzerhand es als Concept zu bauen. Et voila!

DTM 2012


1999 verfolgte ich zum letzten Mal eine komplette DTM Saison.
Reichlich eine Dekade her, hmm?
Seit 1993 bin ich Formel 1-Fan. Irgendwie hat die DTM mich verloren, keine Ahnung warum.
Das könnte sich 2012 ändern. Die DTM hat die Chance mich zurück zu gewinnen. Und daran ist ein Hersteller Schuld – BMW. Dabei ist es nicht nur so, dass BMW nach 20 Jahren zurück in den deutschen Tourenwagensport kommt und eine “Tradition zum Gewinnen” mitbringt. Es ist vielmehr die Situation, dass in der DTM 2012 drei Hersteller – und ja, leider immer wieder nur drei insgesamt, aber zuletzt war dies in der internationalen WTCC auch nicht anders, bevor sich BMW werkseitig zurückzog – aufeinander treffen, die auch in der Wirtschaftswelt hart kämpfen: Mercedes, Audi, BMW. Das sind *die* drei Premiumherstelle. *Die* drei Hersteller in Deutschland. *Die* drei Player, die sich um die gleichen Marktanteile, die gleichen Kunden, die gleiche Klientel streiten. Demnächst auch mit harten Bandagen auf der Rennstrecke. Da steckt nicht nur sportlich “Zunder” drin, sondern auch Brisanz jenseits der Rennstrecke. Dass es BMW Ernst meint, hat man bereits im Vorbereitungsjahr gezeigt – indem man das bisher geltende Gentlemans Agreement brach, sich Fahrer nicht aktiv gegenseitig abzuwerben.

Im April geht es los. Am 22.04. präsentieren alle drei Hersteller ihre Autos vor Publikum, bevor es am 29.04.2012 zum ersten Mal auf die Strecke geht. Der Druck für alle drei Hersteller ist groß: Audi will beweisen, dass man den Titel auch ohne Tomczyk, und vor allem mit dem neuen Auto, verteidigen kann. Mercedes steht in der Pflicht einen weiteren Titel zu holen. Und BMW? Die Jungs aus München haben den aktuellen Meister Tomczyk verpflichtet, und auch die anderen fünf Fahrer sind nicht ohne. Dazu erwarten viele Fans im Grunde ein Wunder – nämlich erste Siege bereits in der ersten Saison … dabei können die Jungs aus München doch vor allem für ein was Sorgen in der ersten Saison: Spannung, denn sie könne Audi und Mercedes durchaus ärgern, die es gewohnt sind, den Titel zwischen sich auszumachen. Das werden sie 2012 nicht mehr wie gewohnt können, zwar wäre es eine Überraschung, könnte BMW wirklich schon in der ersten Saison konstant vorn mitfahren, aber ganz so einfach Punkte zu holen wird man es den Wettbewerbern sicherlich auch nicht machen. Und dann wäre da noch Tomczyk, dem 2011 im Jahreswagen der Titelgewinn gelang, obwohl das Material eigentlich unterlegen war …

Abwarten. Und bis dahin genießen, wie BMW, Mercedes und Audi tröpfchenweise die neuen Autos vorstellen. So wie BMW heute – den Castrol EDGE BMW M3 DTM in blau/grün.

Das … der Welt


Es gibt Autos, bei denen weiß man vom ersten Blick auf die Pressebilder, dass sie nur für einen Zweck gebaut wurden: Um sich mit einem Titel, einem Rekord oder einer anderweitig prima-supi-dubi-Besonderheit schmücken zu können. Am häufigsten ist dieses Phänomen natürlich nicht bei den Massenherstellern, sondern Tunern und kleineren Autobauern anzutreffen. Ferrari oder Bugatti treiben es hier recht gern mit limitierten, durch Details voneinander abweichenden, Sondermodellen des ewig gleichen Autos auf die Spitze.

Diesmal ist es (schon wieder) Brabus, die sich für Ihre Autos bereits mit Titeln wie “Schnellste Limousine der Welt” und ähnlichem schmücken. In diesem Jahr hat man sich der Frischluft verschrieben und baut das “schnellsten viersitzige Cabriolet der Welt”. Danke Brabus, was würden wir ohne Dich tun! Langweile haben, wahrscheinlich. Denn irgendwie ist es am Ende ja durchaus so, dass einem trotz des blödsinnigen Rekordstrebens irgend ein Detail am Auto gefällt. Leider (?) hat sich Brabus beim Äußeren irgendwie nicht mit Ruhm bekleckert, weshalb wir direkt zu den technischen Details übergehen, die zumindest unser kleines Herz in ein wenig Aufregung versetzen. Das Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet hat von Brabus, wie nicht anders zu erwarten, nochmals ordentlich Steroide gespritzt bekommen. Als Herz schlägt nun ein 12-Zylinder Biturbo mit 588 kW / 800 PS in der dachlosen Limousine. Deren Maximalleistung liegt bei 5500 Umdrehungen in der Minute, mit einem möglichen Drehmoment von 1420 Newtonmetern, das jedoch elektronisch auf 1100 Nm begrenzt ist. In 3,7 Sekunden ist der Groß-Frischluft-Wagen aus dem Stand auf 100 km/h gesprintet, nach 9,9 Sekunden sind 200 km/h erreicht und nach 23,9 Sekunden ist man bei 300-km/h. Herz, was willst Du noch – außer einen Schrittmacher, für den Notfall?

Gebaut wird das kleine große Brabus-Monster in Kleinserie für 478.000 Euro. Dafür bekommt man Exklusivität, Schick und – in einem Cabriolet! – eine Tachometerskala, die bis zur 400 km/h-Grenze reicht.

Truckers neuer Liebling


Ein großer Wurf – im wahrsten Sinn des Wortes: Der neue Mercedes Actros.
Kraftvoll, Maskulin und Dynamisch sind die Worte, die Mercedes mit dem neuen Transport-Flagschiff in der Werbung transportieren wird. Und die sitzen bei dem Riesen wie angegossen. So schön war bisher kein Brummi!

Die Öffentlichkeit bekommt den neuen Actros im Rahmen des Truck-Grand-Prix am Nürburgring zum ersten Mal zu Gesicht, das nächstes Wochenende vom 8. bis 10. Juli 2011 stattfinden wird.