
Der Ur-Käfer. 22-Millionen-fach gebaut. Langsam, sauffreudig und .. nun, Kult. Zu recht.
Die Zweitauflage vor ein paar Jahren? Groß, plump, doof. Aber in den USA ein Hit. Und genau deshalb (nur deshalb?) gibt es ihn jetzt in seiner dritten Auflage. Den Käfer. Neudeutsch: Beetle.
Mit seiner neusten Inkarnation hat er seinen Charakter komplett geändert. Vom Symbol des Wirtschaftswunders über den Hippie-Softie hin zum Neu-Rocker, wie Peter Schwerdtmann vom Auto-Medienportal findet. 225 km/h schafft der 2011er Beetle – 100 km/h mehr als der Ur-Käfer, bei dem es noch den Filmhelden Herbie bedurfte, um wirklich rasant zu sein.
Muskulös ist er geworden. Stämmiger, breiter und auf 17 Zollern serienmäßig steht er. Die Front mit ihren runden Käferaugen steht breit im Wind, das Heck sportlich über der Straße. Obwohl die Formen denen des originalen und noch mehr denen des neuzeitlichen Kuppel-Käfers folgen, haben sie sich doch recht deutlich geändert. Gegenüber seinem direkten Vorgänger liegt der neue Käfer deutlich geduckter und tiefer da. Langeweile sieht anders aus.
Zur Markteinführung im Oktober 2011 bietet VW gleich mal zwei Sondermodelle an – “Black Turbo” und “White Turbo”. Beide basieren auf dem Beetle Sport 2.0 TSI mit 147 kW (200 PS). Die zweite Motorversion zum Marktstart kommt mit einem 1,6 Liter Benziner, der 77 kW (105 PS) entwickelt.
Hipp eben, nicht mehr Hippie.






