Ok, zugegeben: Es gibt schickere Autos als das Loremo – Low Resistance Mobile. Aber er passt so prima in die derzeit hitzig geführte CO2-Diskussion! Denn das Design war nicht unbedingt der vordergründigste Gedanke bei der Entwicklung dieses Gefährtes. Vielmehr sollte er sich einem Gesetz unterwerfen: Dem der Kraftaufwendung für das Fortkommen.
In Genf hat man den Loremo 2006 erstmals als Studie vorgestellt und 2007 mit dem nochmal nachgelegt. Ab 2009 soll das Auto in zwei Motorisierungen erhältlich sein: Dem LS und dem GT.
Der LS kommt mit einem 20 PS* starken 2-Zylinder, der auf 100 km gerade einmal 1,5 Liter Diesel benötigt und trotzdem 160 km/h schaffen soll. Der GT schafft es mit seinem 50 PS starken 3-Zylinder angeblich sogar auf 220 km/h und benötigt dann 2,7 Liter Diesel.
Bei der Entwicklung stand das Wort “Spritsparen” ganz oben auf der Zielliste. Das erreicht man mit kleinen Motoren, leichten Materialien und guten cw-Werten (gerade einmal 0,2).
Der 2+2 Sitzer soll 11.000 Euro kosten, und nachdem man seit 1993 an dem Auto bastelt scheint es jetzt offenbar endlich in die Gänge zu kommen: Auf der IAA 2007 soll sechs Jahre nach der Vorstellung des Konzept erstmals ein fahrtüchtiger Prototyp zu sehen sein und dank der Förderzusage aus NRW in Höhe von 2,3 Millionen Euro kann man sich wohl endlich auch Gedanken um die Serien-Produktion des Spritsparers machen.
* Der Loremo LS hat eine Motorleistung von 15 kW, zum Vergleich: Die Citroën Ente hatte 12 kW, der Trabant 601 17 kW und der Ur-Käfer 25 kW
