
Mercedes spielt ‘Dr. Jekyll and Mr. Hyde‘: Der neuen C-Klasse haben die Stuttgarter zwei Gesichter verpasst. Eines nobel mit silbernem Kühlergrill und zierendem Stern auf der Spitze und eines mit brachial wirkendem Monster-Stern im Kühlergrill.
Grund für die Zweigesichtigkeit: Für die Stuttgarter ist die C-Klasse ein extrem wichtiges Modell mit einer breiten Kundenschicht. Und die versucht man zu fassen: Die eine Version elegant und gesetzt, die Andere tollkühn und sportlich.
Machen wir es kurz: Mir gefällt die Protz-Stern-Version bei weitem besser. Aber das ist ja durchaus beabsichtigt von Mercedes. Meinem Vater würde als E-Klasse-Fahrer die gesetztere Version eher gefallen. Zumindest in meiner Familie also Modell-Politik aufgegangen … Fehlen mir eigentlich nur noch 29.988 Euro für den kleinsten Benziner, den C 180 4-Zylinder mit 156 PS plus nochmal 2.118,20 Euro für den großen Stern im Kühlergrill. Den gibt es nämlich nur in der Ausstattungsversion ‘Avantgarde’, was extra kostet.
Die neue C-Klasse wird in Genf und Leipzig zu sehen sein; zumindest die normale Version. Das T-Modell – der Kombi also – folgt dann zur IAA im September. Beim Händler steht der Neue ab März – zeitgleich also mit seiner Publikums-Präsentation in Genf.
