Aus dem Weg!


Mit diesem Auto im Rückspiegel sollte Platzmachen leicht fallen: Dieses 5,10 Meter lange und 1,98 Meter breite Gefährt soll nichts Geringeres sein als der perfekte Streifenwagen.

Entwickelt hat den Prototypen eines puren Polizeiwagens die kleine Detroiter Auto-Schmiede Carbon Motors. Die will in drei Jahren mit der Serienproduktion starten und hofft, mit der Basis von 1700 während der Entwicklung befragten Polizisten, die ihre Wünsche in den Prototypen haben einfließen lassen, die Kommunen in den USA zum Kauf ihres Autos bewegen zu können.

Als Antrieb plant Carbon Motors für das in drei Jahren bereit stehende Serienmodell einen drei Liter großen Diesel, der immerhin 40% verbrauchsärmer arbeitet als die Motoren in den bisherigen Polizeiautos – die sind wie in Deutschland allesamt umgerüstete Serienfahrzeuge bestimmter Hersteller. Trotzdem steht der Diesel seinen großen Brüdern in nix nach, denn mit 305 PS bringt er den Polizistentraum in sieben Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und riegelt erst bei 250 km/h ab. Das sollte selbst in den USA reichen …

Während sich der als E7 bezeichnete Prototyp außen dank aggressivem Design und Rammschutz hart gibt, überzeugt er innen mit einem weichen Kern. So sind die Sitze besonders klimatisiert, lassen sich Informationen direkt in die Frontscheibe projiziert und eine Infrarot-Kamera erleichtert die Nachtsicht. Alles um Überwachung, Arbeiten und Sicherheit der Polizisten zu erleichtern bzw. zu verbessern.

Der E7 ist wahrscheinlich der feuchte Traum eines Streifen-Polizisten. Nur von der Seite könnte man vor der Serienproduktion ruhig noch einmal Designerhand anlegen.

21st Century Land Rover

ZZ0998F3BC.jpgSchluß mit der britischen Gemütlichkeit. Land Rover stellt auf der Detroit Motor Show den Land Rover des 21sten Jahrhundert vor: Den LRX Concept.

Das 4,35 Meter lange SUV ist ein wenig kleiner als der Freelander, auf dessen Rahmen das Concept Car basiert.Dafür sieht es allerdings auch fünf Nummern sportlicher aus. Und es ist noch immer groß genug, damit die 20 Zoll-Räder nicht überdimensioniert aussehen …
Dazu kommt ein Glas-Panoramadach – das heute quasi Pflicht in Concept Cars ist – und jede Menge Leder und Aluminium für den Innenraum. Die Chancen dieses Modell auf der Straße zu sehen, scheinen indes nicht schlecht zu stehen: Man erwägt bei entsprechend positiven Reaktionen auf die Studie eine Produktion ab 2009.
Ob die Startfunktion des Motor und die Musik dann auch vom integrierten iPhone kommen?! Eher wohl nicht. Trotzdem: Die Studie macht Lust auf das Fahrerlebnis. Also, Land Rover: Los!

Mehr Bilder vom LRX Concept gibt es in unserer Galerie.

Loremo

loremo.jpgOk, zugegeben: Es gibt schickere Autos als das LoremoLow Resistance Mobile. Aber er passt so prima in die derzeit hitzig geführte CO2-Diskussion! Denn das Design war nicht unbedingt der vordergründigste Gedanke bei der Entwicklung dieses Gefährtes. Vielmehr sollte er sich einem Gesetz unterwerfen: Dem der Kraftaufwendung für das Fortkommen.

In Genf hat man den Loremo 2006 erstmals als Studie vorgestellt und 2007 mit dem nochmal nachgelegt. Ab 2009 soll das Auto in zwei Motorisierungen erhältlich sein: Dem LS und dem GT.
Der LS kommt mit einem 20 PS* starken 2-Zylinder, der auf 100 km gerade einmal 1,5 Liter Diesel benötigt und trotzdem 160 km/h schaffen soll. Der GT schafft es mit seinem 50 PS starken 3-Zylinder angeblich sogar auf 220 km/h und benötigt dann 2,7 Liter Diesel.

Bei der Entwicklung stand das Wort “Spritsparen” ganz oben auf der Zielliste. Das erreicht man mit kleinen Motoren, leichten Materialien und guten cw-Werten (gerade einmal 0,2).

Der 2+2 Sitzer soll 11.000 Euro kosten, und nachdem man seit 1993 an dem Auto bastelt scheint es jetzt offenbar endlich in die Gänge zu kommen: Auf der IAA 2007 soll sechs Jahre nach der Vorstellung des Konzept erstmals ein fahrtüchtiger Prototyp zu sehen sein und dank der Förderzusage aus NRW in Höhe von 2,3 Millionen Euro kann man sich wohl endlich auch Gedanken um die Serien-Produktion des Spritsparers machen.

* Der Loremo LS hat eine Motorleistung von 15 kW, zum Vergleich: Die Citroën Ente hatte 12 kW, der Trabant 601 17 kW und der Ur-Käfer 25 kW

Das LUV-Mobil (2)

luv_klein.jpgVor ein paar Tagen hatte ich etwas zu EDAGs diesjährigem Genf-Concept geschrieben, dem LUV-Mobil.
Nun hat das Zuliefer-Unternehmen das Tuch vom umgebauten Mercedes GL gezogen und präsentiert das maritime Gefährt als modulares Fahrzeugkonzept.

Einen halben Meter ist der LUV länger, als der Serien-Mercedes. Unter der Haube brummt der 6.1 Liter-Motor von Brabus, der das Schiff auf vier Rädern in sechs Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h bringt und knapp 135 Knoten abgeriegelt seine Spitzengeschwindigkeit findet.

Einige Skizzen des LUV von Ende Januar findet ihr hier, aktuelle Fotos in der cult7 Galerie.

Das LUV-Mobil

gl13lo.jpgEdag läßt sich auch dieses Jahr nicht lumpen und kommt mit einem dicken Concept Car nach Genf. Diesmal wird es ein LUV-Mobil: Ein auf 5,70 Meter verlängerter Mercedes GL wird bei den Engineering-Unternehmen zum Riesen-Pickup mit Einlagen aus geöltem Teakholz auf Motorhaube und Ladefläche.

Mit seinen “Modell-Autos” im 1:1 Format zeigt die Edag regelmäßig die eigenen Fertigkeiten im Bereich der Auto-Entwicklung und -Zulieferung.
Derzeit wird noch fleißig am “LUV” geschraubt. Der Wert des gehobelten GL liegt aber wohl bei 500.000 Euro wenn er als Concept Car in Genf Premiere feiert.