Alles neu, zur IAA bei Ford

Bereits 2005 nutzte Ford die IAA, um die Designzukunft der Marke neu zu definieren. Mit dem Iosis stellte man damals den Design-Prototyp des neuen Mondeos vor und gab die Linie für die intern als “kinetic design” bezeichnete Formlinie der kommenden Modelle vor. Die IAA 2011 nimmt Ford nun als Zeitpunkt an, um das “kinetic design” auf eine neue Evolutionsstufe zu heben. Zugleich gewährt der Evos Concept einen ersten Ausblick auf Antriebs- und Fahrzeug-Technologien der Zukunft.

Das Design des Evos ist noch etwas strenger als das bisher bereits recht prägende Design. Das neue Fahrzeuggesicht von Ford verfügt über einen Kühlergrill in Trapezform und extrem flache Scheinwerfer (die wir so sicherlich allein der Vorschriften wegen kaum in Serie einfließen sehen werden). Der Evos ist “der perfekte Ausdruck unseres Anspruchs, stilistisch überzeugende und wunderschöne Autos zu bauen”, so Ford. Ja, doch. Schick ist er. Auch, wenn die Zeit der Flügeltüren eigentlich schon 1965 vorbei ..

Angetrieben wird das Concept von einem Plug-in-Hybrid-Motor mit Lithium-Ionen-Batterien. Ford will hier mit einer als „Powersplit“ bezeichneten, neuen Hybrid-Architektur eine neue Kombinationsfreiheit zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor schaffen. Der Hybrid kommt beim Evos mit einer Vorrangschaltung für den Betrieb im elektrischen Modus.

Den dritten Schwerpunkt setzt der Evos beim Fahrer – Ford hat in den letzten Wochen immer wieder betont, dass man mehr zum Technologieführer werden wolle. Insbesondere die Einbindung von nützlicher und unterhaltender Technologie steht für Ford dabei im Vordergrund – insb. die Verbindung zwischen Nutzer, Auto und Internet. Hier wird man von Ford sicherlich noch einiges zu sehen bekommen in den nächsten Monaten und Jahren …

Übrigens: Das Design des Evos wurde in Deutschland entwickelt. “Welt-Autos” traut man wohl eher den Europäern zu designen zu, als den einheimischen US-Amerikanern ;)

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