Auf Entdeckungstour mit dem Škoda Citigo.

Wie groß muss eine Stadt sein, damit man mit dem neuen Škoda Stadtflitzer namens Citigo wirklich auch zu Recht unterwegs sein darf? Hamburg ist eine gute Basis – fand Škoda und lud zur Pressevorstellung. Ich folgte zusammen mit einigen anderen Bloggern dem Ruf und eroberte die große Stadt mit dem kleinen Škoda.

Wie es mir dabei ging? Verrate ich drüben bei box.gigold.de: Nordish pur – Hamburg im April mit dem Škoda Citigo.

Audi und BMW mit neuen Markenfilmen.

Audi vs. BMW.
BMW vs. Audi.
Die beiden Bayern führen keinen Krieg, aber ein gesundes Gerangel um Platz eins der Premiumhersteller, während sich von hinten Mercedes nähert. Und die Stuttgarter machen einiges richtig aktuell, um die beiden unter Druck zu setzen. Siehe A-Klasse, siehe Werbung, siehe neue Website.

Aktuell launchen BMW und Audi jeweils eine neue Markenkampagne, bei denen kein spezfisches Modell sondern vielmehr die Technologie und Zukunft der beiden Marken in der Kommunikation stehen.
BMW kam mit dem neuen Markenfilm und einer tollen kleinen Website bereits zu Ostern – dieses Wochenende zieht Audi nun nach. Wobei “nachziehen” sicherlich nicht ganz der richtige Ausdruck ist, man kann davon ausgehen, dass der Film von Audi nicht in den letzten sieben Tagen entstanden ist ;-)

Im Folgenden einmal bei Filme:

Der Audi-Spot wird sicherlich um einiges gekürzt, bevor er als 30-Sekünder im Fernsehen laufen wird, und man kann schon recht gut erkennen, welche 30 Sekunden laufen werden. Aber mal abgesehen davon: Welcher gefällt besser? Trotz meiner Affinität zu den Münchnern, muss ich sagen: Kein schlechter Job, Ingolstadt ;-)

Warum?

Warum steht hier eigentlich so wenig?
Weil ich, zugegeben, den kleinen Hirschen hier etwas vernachlässigt habe. Denn – Trommelwirbel und so Zeug – da drüben auf box.gigold.de geht es so grundsätzlich weiter. Weniger böse als hier zu Teilen, aber mit jeder Menge anderen knuddeligen Geschichten. Wirklich. Echt. Doch.
Jetzt frage ich mich nur: Die hier einfach rüber kopieren? Und ihr fragt: Wieso schreibt er nicht einfach hier weiter? Gute Fragen. Heute ist Freitag der 13., schieben wir es einfach darauf.

Drüben habe ich übrigens schon was zum Mustang Shelby GT 1000 geschrieben. Und zum BMW X1 Facelift. Und zum BMW 3er, den ich ein paar Kilometer Probe fahren durfte, habe ich auch bereits etwas geschrieben – das zeige ich die Tage mal ;-)

Der Golf A3.

Ein Audi ist ein Audi ist ein Audi. Bisher. Denn der neue A3 ist eigentlich ein Golf im Audi-Fell. Und das mehr denn je. Denn der neue A3 ist das erstes Modell, welches mit dem neuen “modularen Querbaukasten” (MQB) von VW gebaut wird. Ein System, auf das man bei VW sehr stolz ist. Aus technischer Sicht sicherlich nicht zu Unrecht. Aber irgendwie macht das VW, Audi, Seat, Porsche und Skoda auch zu einem Brei. Zumindest im gewissen Rahmen. Der neue A3 ist der neue Golf. Und andersrum.

Auf der anderen Seite ist es eben jener Ansatz, den aktuell jeder Hersteller fährt: So viele Modelle auf der gleichen Basis wie möglich. Der Käufer kauft eine Marke, ein Gefühl, ein Design. Siehe BMW, die eben jenes Design mehr denn je in der Markenkommunikation stellen. Problem für Audi: Design kann man den Ingolstädtern nicht unbedingt unterstellen. Nicht, dass die Audis schlecht aussähen. Aber irgendwie sehen sie alle gleich aus, oder? Mit böser Zunge könnte man behaupten, bei Audi wolle man Autos mit dem Spar-Designaufwand von Porsche, VW-Technik und BMW-Lifestyle-Faktor verkaufen. Auf der anderen Seite findet das Käufer – ähnlich wie Mercedes, Porsche und BMW vermeldet Audi in den letzten Monaten stetig höhere Verkaufsrekorde.

Der neue A3 wird sein Publikum finden, wie es der alte tat. Und im Kampf zwischen Golf, A3, BMW 1er und der ebenfalls heute vorgestellten, neuen Mercedes A-Klasse könnte es in den nächsten Jahren absolut spannend werden – denn ab September 2012 stehen alle Kontrahenten in einer neuen Generation da (der BMW 1er wird dann, mit exakt einem Jahr der Älteste sein).

Quo Vadis, Elektroauto?

Was ist mit Dir, Elektroauto?
Bist Du nun hot oder not? Bist Du Trend oder Dreck?

Die Branche wandelt mit Dir auf neuen Pfaden. Und weiß nicht, wo es hin geht.
Denn während Du frisch, jung und dynamisch bist, wirst Du von den meisten Käufern wohl als zu frisch, zu jung und spröde angesehen.

Während Dich Journalisten aus aller Welt in Form des Opel Ampera* zum “Car of the Year” krönen, lassen dich Käufer links liegen.

7.000 Ampera hat Opel für dieses Jahr verkauft. In Europa. Und auch wenn man die Zahl feiert … der Produktion hilft es kaum. Im Werk Hamtramck, wo der Ampera produziert wird, müssen die Mitarbeiter im März und April fünf Wochen Zwangspause einlegen. Denn das Auto verkauft sich wenig gut. Vom Ampera-Schwestermodell Chevrolet Volt stehen angeblich derzeit noch 6.000 Exemplare auf Halde.

Bei Renault ist man auch nicht wirklich in Feierlaune. Im Interview mit der Wirtschaftswoche räumte Renault-Vertriebsvorstand Jérome Stoll vor einigen Tagen einen eher holprigen Start der Elektro-Offensive der Franzosen ein: “Wir liegen unter den Erwartungen”, klagte er über die Absatzzahlen der Elektro-Modelle von Renault. Dabei hatten die Franzosen noch auf der IAA im letzten Jahr massiv getrommelt und besetzen mit einer ganzen Flotte an E-Modellen eigentlich jede Nutzungsart.

Und ausserhalb von Deutschland? In Estland haben bisher 20 Käufer die staatliche Förderung für E-Autos in Anspruch genommen. Die beträgt für die ersten 500 Autos immerhin jeweils 18.000 Euro. Die Regierung sinniert jetzt schon, was man mit dem Geld anfangen könnte, wenn es bis November nicht aufgebraucht wird.

Ach, E-Auto. Was machst Du?
Bist du wirklich nur leihweise cool? So, wie über car2go oder BMWs DriveNow? Die offerieren den e-smart und 1er ActiveE im Carsharing, im urbanen Raum.

Noch aber sind die Bedenken der Leute wohl zu groß. Zu groß der Gedanke: “Und wenn ich in einem Jahr in den 600 Kilometer entfernten Urlaubsort fahre?” Zu groß der finanzielle Nachteil. Zu klein die Erfahrung mit der E-Mobilität.

Ach, E-Auto. Wo fahren wir mit Dir hin?
Aktuell weiss die Branche das auch nicht so wirklich.
In Genf feiern aktuell vor allem die Benzin-Motoren ein kleines Comeback.
In Anbetracht der Kaufzurückhaltung beim Elektroantrieb und steigender Diesel-Preise (die EU will die Subventionen für Diesel gern kappen) wohl konsequent.

E. Wie Einfach.
Gilt beim Auto leider noch nicht.

Oder vielleicht. Vielleicht. Vielleicht, “muss Apple das Elektroauto retten.”
Schlug zumindest die Financial Times Deutschland im gestrigen Leitartikel vor.
Na, warten wir erstmal ab … Oder doch nicht?

* Kleine Anmerkung zum Ampera: Ja, eigentlich ist er ein Hybrid. Allerdings: Er kann auch mit leerem Sprit-Tank fahren, denn er wird rein elektrisch angetrieben. Und in den Augen der meisten Käufer ist der Ampera – auch dank des Opel-Marketings – ein Elektroauto. Mit “Reichweitenverlängerer”. Die Vorbehalte dürften ihm gegenüber jedoch nicht anders aussehen, als bei einem Mitsubishi iMieV oder Nissan Leaf.

Bentleys Eleganzausfall.

Gestern Abend flatterte eine Mail von Bentley in mein Postfach. Nichts aussergewöhnliches. Wenn auch die einzige Verbindung zwischen mir und der VW-gesteuerten Luxusmarke eigentlich der Presseverteiler ist. Und als ich den Betreff las, gruselte es mir etwas. Und das vor’m Schlafengehen. Und es verfolgte mich direkt auch. War für eine unruhige Nacht ich hatte! Albträume plagten mich. Träume, in denen mich riesige Bentleys verfolgten, und in denen ich irgendwann wie in Transformers Sam, zwischen den Fronten stand, als riesenhafte BMW X5-Transformers plötzlich den Kampf gegen diese Ausgeburt der Designerhölle aus Wolfsburg aufnahmen. Und zum Glück gewannen.
Nur habe ich die Befürchtung, dass die “Guten” nur in meinem Traum gewinnen, und wir demnächst wirklich auf der Straße sehen, was Bentley in Genf als “EXP 9 F”-Concept zeigt.

Ein Bentley-SUV.

Ein Vierradgetriebenes, drittes Modell von Bentley.
Das haben weder der recht schnöde Mulsanne noch der wirklich gelungene Continental verdient.
Ein hässliches Brüderlein. Einen Glöckner von Crewe.
Oder wollte Charles Philip Arthur George Mountbatten-Windsor, Prince of Wales and Duke of Cornwall sowas für seine Rundfahrten über die üppigen Gründe der englischen Königsfamilie?
Wirklich?

Als eine “fusion of contemporary, crafted luxury, advanced in-car technology, commanding driving position and all-terrain capability” preist Bentley den “EXP 9 F” an. Erschreckenderweise hat man auch schon ein Aggregat in das Ding gebaut. Einen 6-Liter-W12 mit Twin Turbo. Das macht die Bedrohung umso realer.

Einziges Glück: Bentleys sieht man hier so selten, da fällt dieser Demenzanfall für gutes Design nicht so stark auf, selbst wenn es wirklich in Serie gehen sollte. Uff!

“Freude am Design”

Autos verkaufen sich über Emotion. Und diese sprechen Hersteller zum einen über Lifestyle, zum anderen aber bisher durchaus immer auch über Technik an. BMW hat hier eine besondere Stellung. Wenige andere Hersteller definieren sich in einem solchen Maße wie die Münchner über Technologie. “Ein BMW ist nur ein BMW, wenn ein Sechs-Zylinder in ihm steckt” – diese Meinung trifft man unter Fans wie auch Journalisten häufig an. Für BMW ein Problem, setzt man doch bei den Volumenmodellen zunehmend auf aufgeladene Vier-Zylinder statt durstige Sechs-Zylinder. Mit einem zweiten wichtigen Alleinstellungsmerkmal wird man bald ebenfalls brechen: Den kleinsten BMW wird es bald mit Frontradantrieb geben. Schon heute schimpft die Fangemeinde über diesen “Verrat” an der eigenen Tradition. Aber natürlich klafft hier auch eine Lücke – auf der einen Seite die eingeschworenen Fans, auf der anderen Seite der Käufer. Und dem typischen BMW 1er-Fahrer ist oftmals überhaupt nicht einmal bewusst, dass sein Auto über einen Heckantrieb verfügt. Währenddessen ist aber eben genau das auch ein Kostenfaktor für BMW. Und dann wäre da noch die Sub-Marke BMW i. Hier setzt man auf Elektro- und Hybridantriebe mit kleinem Benzin-Aggregat.

Für BMW beginnt ein neues Zeitalter. Nicht nur in der Produktion. Auch in der Kommunikation und dem eigenen Anspruch. Eben hier kommt ein neues Thema für Journalisten und Fans auf den Schirm: “Design”.

Design als Kommunikationsthema nimmt eine zunehmend starke Rolle bei BMW ein.
Einen ersten großen Schritt machte man in dem Bereich, als die BMW Design-Abteilung Ende letzten Jahres eine eigene öffentliche Website und eigene Facebook-Seite bekam. Letzte Woche dann präsentierten sich die BMW Designer durchaus wahrnehmbar im Rahmen der Munich Design Week. Und am Freitag nun veröffentlichte die BMW Group mehr als ein Dutzend Pressemitteilungen nur zum Thema Design in einem Schwung.
Das sind erste Schritte. In der langfristigen Kommunikations will man das Thema “Designprozess” bei BMW offenkundig über alle Marken stark positionieren. Weniger, was unter der Haube schlägt soll den Fans künftig die Sprache verschlagen, sondern vielmehr die Form eben dieser.
Unter Adrian van Hooydonk nimmt das Thema Design eine exponierte Stellung bei BMW, BMW i und MINI ein, schreibt BMW in der aktuellen Pressemitteilung. Das scheint allerdings nicht nur mehr für den reinen Entstehungsprozess der Fahrzeuge zu gelten, sondern auch für die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Schritte sind übrigens nicht so überraschend.
BMW i, BMW Technologie, Design.
Die Münchner werden zum Apple unter den Autobauern.

Fiats Sondermodell für Twitterer – quasi.

Für die auf 500 Stück limitierte Sonderserie “Fiat 500 America” hat sich Fiat eine besondere Werbeaktion ausgedacht. Denn das erste Exemplar der metallicblauen Wagen wird in den Besitz eines Twitter-Nutzers gehen und dessen Nicknamen tragen.

Fiat versteigert den ersten kleinen Blauen über eine Online-Aktion, zu der nutz Nutzer Zugang haben, die den Italienern auf Twitter folgen. Anschließend können diese sich auf der Site www.500america.fiat500.com registrieren und an der Auktion beteiligen. Die internationale Versteigerung ist bereits Donnerstag, den 1. März, bei einem Euro gestartet und läuft noch bis 14. März. Wer am meisten bietet, wird stolzer Besitzer des Kleinen, der dann noch mit einer Plakette versehen wird, welche den Twitter-Nickname des neuen Besitzers eingraviert bekommt.

Ganz schön sm-A-rt.

Smart bringt vom Fortwo als neue Sonderedition den optisch auffälligen “Sharpred”.
… und irgendwie erinnert mich Kind der 80er das Design des Kleinen an etwas.
An was nur?

Klar. Den legendären GMC Truck des A-Team!

Der “Sharpred” ist auf 1800 Einheiten limitiert und kommt als Coupé ab 14 490 Euro und als Cabrio ab 17 580 Euro zu den Händlern. Zur Wahl stehen jeweils der mhd-Benzinmotor mit 52 kW / 71 PS und der 62 kW / 84 starke Benziner. Bestellt werden kann das außergewöhnliche Modell ab sofort, die ersten Fahrzeuge der limitierten Serie rollen im Mai 2012 zu den Händlern.

Das Sondermodell basiert auf der Ausstattungslinie Passion und kommt mit entsprechender Ausstattung plus einige Besonderheiten, wie eben die aussergewöhnlichen Lackierung. Dazu gibt es Breitreifen im Format 175/55 R 15 (vorn) und 195/50 R 15 (hinten) und Drei-Doppelspeichen-Leichtmetallräder im Format 15. Im Innenraum wartet der “Sharpred” mit roten Doppelziernähte an den Sitzen und der Instrumententafel auf. Die Sitze sind in schwarzem Leder, Instrumententafel und Kniepad in schwarzer Lederoptik ausgeführt. Serienmäßig an Bord sind das Audiosystem Basic sowie exklusive Fußmatten.