Maybach. Was für ein Name.
Strömte der Name in den Anfangsjahren des Automobil um 1900 vor allem noch den Ruf von Technik und Geschwindigkeit aus, so schwingt seit den 20er Jahren vor allem Luxus in dem Namen mit. Gegründet von Gottlieb Daimler-"Zögling" Wilhelm Maybach und Ferdinand Graf von Zeppelin fertigte die Maybach-Motorenbau GmbH in ihren ersten Jahren ab 1909 vor allem Motoren für die von Graf von Zeppelin entworfenen Luftschiffe, bevor man nach dem ersten Weltkrieg Automobile mit Anspruch zu fertigen.
Unter der Führung von Wilhelm Maybachs ältestem Sohn Karl stellte die Firma Maybach 1921 ihr erstes Auto, den W3, auf der Berliner Automobilausstellung vor. 1930 stellte man schließlich den "Maybach Zeppelin" vor, die zum damaligen Zeitpunkt größte, edelste und teuerste deutsche Limousine, damals ausgestattet mit einem Zwölfzylindermotor.
Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges verschwanden Maybach-Autos von den Straßen, man konzentrierte sich wieder auf den Bau von Motoren, bis Daimler-Benz die Firma ihres einstigen technischer Direktor Wilhelm Maybach übernahm.
Heute baut die Daimler AG seit neun Jahren wieder Autos mit dem Emblem des Maybach aus den Goldenen Zwanziger Jahren. Und mit der neuen Inkarnation des "Maybach Zeppelin" knüpft Daimler nun an eine Legende von vor beinah 80 Jahren an.

Bestaunen und ein wenig dabei träumen konnte man neuen Maybach Zeppelin auf der Autoshow Genf 2009. Die ultimative Version einer Luxuslimousine glänzt in einer zweifarbigen Lackierung und setzt auf besonders hochwertige Materialien im Innenraum. So gibt es eine einzigartige "Beduftungsanlage", welche allein 4.700 Euro kostet und mit eigens für den Zeppelin kreierten Düften ausgestattet wird.
Angetrieben wird der Maybach von einem 6,0-Liter-V12-Biturbomotor mit 640 PS - und Euro 5 Norm-Zertifikat.
Den neuen Maybach Zeppelin wird es nur auf 100 Exemplare limitiert geben, zum Preis von 483.140 Euro (die 5,70 Meter lange Variante) bzw. 563.108 Euro (die 6,20 Meter lange Variante).
Es ist also Eile geboten, mit der Bewerbung und dem Gewinn bei Günther Jauch, so man in den Genuss der Luxus-Limousine kommen will ...